schamanisches

Grundlage der schamanischen Arbeit ist meiner Auffassung nach das auf Erfahrung begründete Wissen um eine ‚nichtalltägliche Wirklichkeit’, in welche der Schamane/schamanisch Tätige bewusst reisen kann um dort Kraft und Heilung für andere, die Gemeinschaft oder sich selbst zu erhalten.

Lange habe ich mich gefragt ob Schamanismus nicht den indigenen Kulturen vorbehalten ist, die dieses Wissen über Generationen hinweg lebendig halten und weitergeben. Mittlerweile frage ich mich: Wie kann ich diesen (auch bei uns vorhandenen) Wurzeln mit Achtung und Respekt begegnen und gleichzeitig eine unserer westlichen Welt entsprechende Form leben?

Ich sehe dass der schamanische Weg sehr individuell verläuft, dass es durchaus Parallelen gibt, dass Anleitung, Begleitung und Austausch wertvoll und notwendig, die entscheidenden Erfahrungen und Impulse letztlich aber nicht planbar oder erlernbar sind sondern eher als Aufforderung oder Aufgabe verstanden werden können.

Der Narr/die Clownin ist eine für mich zentrale und inspirierende Kraft der ich immer wieder gerne folge, auch wenn ihre Wege oft über die Grenzen des Gewohnten hinausführen.

Ausbildung im Core-Schamanismus bei Adrian Osswald, Sandra Ingerman, Foundation for Shamanic Studies u.a.
ausführlichere Informationen zum Thema Schamanismus auf den entsprechenden Seiten (siehe links)